Die KinderUni OÖ von A - Z

Auf dieser Seite findest du Informationen und Erklärungen zu Begriffen, die wir bei der KinderUni OÖ verwenden.

Falls sich deine Eltern darüber hinaus informieren möchten, haben wir für sie eine Imagebroschüre als PDF zum Download: Die KinderUni OÖ von A-Z

Hier sind die Begriffe und ihre Erklärungen:

Campus

Das Wort Campus beschreibt den Standort einer Universität mit all ihren Gebäuden und Einrichtungen. Das Feld der KinderUni OÖ-Standorte ist mittlerweile groß und dehnt sich auf ganz Oberösterreich aus. In Steyr bilden die Fachhochschule und das Museum Arbeitsweltden Campus für „Schlaue Füchse“, in Wels und Hagenberg die jeweiligen Standorte der FH OÖ und in Linz dehnt sich der Campus gleich auf fünf unterschiedliche Standorte aus. Im Almtal und im Ennstal befindet sich der KinderUni-Campus jeweils am Standort der Neuen Mittelschule.
Der Campus der KinderUni OÖ ist immer auch ein Toberaum der Kreativität, ein Ort des Miteinanders und ein Theater des Lachens!

DozentIn

Ist eine Person, die an Universitäten unterrichtet. Bei der Kinderuni sind das mutige Menschen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen an junge Studentinnen weitergeben. Für diese Tätigkeit müssen sie sich um einiges länger vorbereiten als gewohnt. Sie haben ihr Wissen zwar durch lebenslanges Lernen, Forschen und Arbeiten erworben, kommen sie mit Kindern in Kontakt, werden sie schnurstracks hochgradig nervös.
Die Dozentinnen und Dozenten der KinderUni OÖ lehren an einer Universität oder an einer Fachhochschule oder sind ExpertInnen aus der Praxis! Viele sind sofort „Feuer und Flamme“ bei der KinderUni mitzumachen und mit den Kindern und Jugendlichen interessante Fragen, Beispiele und Experimente aus ihren zu erörtern.
Das Besondere an der KinderUni OÖ ist, dass jedes Jahr ein neues Programm kuratiert wird – wie eine Ausstellung im Museum. Die Idee, gemeinsam mit Fachleuten aus der Praxis Themen zu erarbeiten, stammt aus den USA und ist selbst an europäischen Universitäten noch ganz neu.
An die KinderUni OÖ kommen neben ProfessorInnen von Universitäten und Fachhochschulen, ExpertInnen aus dem Museum oder ÄrztInnen aus dem Spital, ModeratorInnen vom Rundfunk, KünstlerInnen, ArchitektInnen, GeologInnen und Fachleute, die an unterschiedlichen Projekten arbeiten. Sie bieten Vorlesungen, Seminare, Workshops und Exkursionen für große und kleine Gruppen an, bei denen die Studierenden aktiv mitmachen!

Fakultät

An Hochschulen werden zusammengehörende Wissenschaftsgebiete als Fakultäten bezeichnet. Für die KinderUni OÖ haben wir ein eigenes System entwickelt, das dich bei Eingrenzung deiner favorisierten Wissensgebiete und bei der Auswahl deiner Lehrveranstaltungen unterstützen soll.
Darum sind Lehrveranstaltungen schwerpunktmäßig nach folgenden Wissensbereichen gegliedert:

  • Himmel und Erde
  • Zahlen und Daten
  • Körper und Sport
  • Denken und Glauben
  • Materie und Kräfte
  • Technik und Bauten
  • Kunst und Geschichte
  • Wirtschaft und Innovation
  • Zusammenleben und Sprache
  • Tiere und Pflanzen
  • Medien und Informationstechnik

Gaudeamus Igitur

Altes Studentenlied, wird gerne bei Sponsionen gesungen, in zahlreichen Versionen auch bei der KinderUniOÖ. Übersetzt bedeutet es: Lasst uns also fröhlich sein!
"Gaudeamus igitur
iuvenesdum sumus
post iucundam iuventutem, post molestam senectutem
nos habebit humus!"

IFAU

Ein 1989 gegründetes Institut für Angewandte Umweltbildung. Geburtsgrund: Schaffung eines Nationalparks. Erledigt! Lebensmotiv: Raus in die Natur, rein ins Nachdenken.
Immer dort zu finden, wo vorne ist.

Inskription

Vom lateinischen inskribere, was nichts anderes bedeutet als einschreiben, kommt der Begriff für die Anmeldung bei einer Universität oder Hochschule. Musste man früher noch stundenlang Schlange stehen, geht das heute alles über Knopfdruck!

Jour Fuchs

Abgeleitet vom französischen "jour fixe" beschreibt es das regelmäßige Zusammentreffen des Kinderuni-Projektteams. Dient dem Schmieden von Ideen und Gestalten von Programmen. Geprägt von übermäßigem Kaffee-, Mohnstrudel- und Gummibärchenkonsum. Die Ergebnisse münden in so genannte Vorlesungsverzeichnisse. Oft rauchen die Köpfe!

Kurator/Kuratorin

Als Kurator/in (vom lateinischen curare ‚ pflegen, sich sorgen um) kümmern sie sich um das Programm und sorgen sich über das Gelingen der gesamten Veranstaltung. Sie überlassen nichts dem Zufall und planen alles sorgfältig.

LVA

Die Unterrichtsgegenstände auf einer Universität heißen Lehrveranstaltungen - kurz LVA - und werden unterteilt in:

  • Vorlesung (VO): Vortrag/Referat eines Dozenten
  • Seminar (SE): Vortrag mit aktiver Beteiligung der StudentInnen, wie z. Bsp. Gruppendiskussionen und Kleingruppenarbeiten
  • Workshop (WS): LVA, bei der aktives Mitarbeiten, Mittun und Forschen der StudentInnen gefragt ist
  • Exkursion (EX): Lehrausgang oder Ausflug mit speziellen Besichtigungen und Experimenten im Freien

Mensa

Mensa ist ein lateinisches Wort und bedeutet nichts anderes als "Tisch". Doch es ist kein Schreibtisch in einer Studierstube gemeint, sondern ein Tisch, auf dem etwas zu essen steht. Eine Mensa befindet sich auch an jeder Kinderuni. Böse Zungen behaupten, dass in einer Mensa mehr Wissenschaft betrieben wird, als in den Hörsälen. Weil man dort interessante Leute trifft, mit denen man den Lernstoff austauschen und unbeschwert diskutieren kann.

Professor/Professorin

In Österreich ist man besonders stolz darauf, wenn man einen Titel vor seinem Namen tragen darf. Daher hat sich hier ein kompliziertes System von Titeln entwickelt, das für Außenstehende nicht leicht zu verstehen ist.
Professor ist im deutschen Sprachraum eigentlich der höchste Titel, den Lehrende an einer Universität erhalten können. Doch bereits vor 140 Jahren hat es sich in Österreich eingebürgert, auch Lehrende an höheren Schulen als Professorin oder Professor anzureden. Lehrende an einer Universität nennt man deshalb auch UniversitätsprofessorIn, abgekürzt Univ.Prof.

Rektor

Rektor (v. lat. rector „Leiter“) ist die Bezeichnung für ein kirchliches, akademisches oder schulisches Leitungsamt. Bei der Kinderuni übt dieses hochwürdige Amt Andreas Kupfer aus.

Sponsion

Feierlicher Abschluss eines Studiums, bei der Kinderuni ein lustiges Fest. Eine Sponsionsfeier an der richtigen Universität ist dagegen ziemlich langweilig. Man kleidet sich festlich und legt einen akademischen Eid ab. Bei der KinderUni OÖ überreicht der Rektor die Urkunden für den Dipl. SchlauFuchs.

Student/Studentin

Auf der Universität nennt man die StudentInnen auch Hörer. Das heißt aber nicht, dass man als Universitätsstudent einfach nur zuzuhören braucht wie etwa ein Radiohörer. Nein! Man muss auch mitschreiben, Fragen stellen, daheim lernen, Seminararbeiten schreiben und Prüfungen ablegen. Bei der KinderUni OÖ genügt es, wenn du mit Feuereifer dabei bist!

Universität

Das Wort „Universität“ leitet sich vom lateinischen „universitas magistrorum et scolarium“ ab und  bedeutet soviel wie „Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden“. Die ersten Universitäten in Europa entstanden bereits im hohen Mittelalter.
Wer eine höhere Schule hinter sich gebracht und die Matura bestanden hat, kann heute an einer Universität studieren. Daher sind Studentinnen und Studentinnen einer Universität normalerweise mindestens 18 Jahre alt. Anders als in der Schule, wo du hauptsächlich Grundwissen erwirbst, können sich Studierende an der Universität auf die Fächer konzentrieren, die sie wirklich interessieren. Dadurch werden sie zu Spezialisten auf ihrem Gebiet.
Außerdem wir an einer Universität geforscht. Die Forschungsergebnisse werden veröffentlicht und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt geteilt.

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